„breath“ beckett/artaud

der abend bewegt sich auf der schnittstelle zwischen performance, tanz und theater und bietet dem zuschauer ein sinnliches erlebnis, welches verstört und belustigt zugleich . der text artauds paßt kongenial zu becketts fünfunddreissigsekündigen drama und zusammen ensteht eine intensive auseinandersetzung über die bedeutung des atems, die position des menschen zwischen geburt und tod und die reflexion über den beruf des schauspielers. die bildstarke umsetzung macht es dem zuschauer unmöglich sich zu entziehen und obwohl der abend humorvoll ausgeleitet wird, bleibt manch einer vom verstörenden anfangsbild und der darbietung bis zum schluß gefangen. ein abend der vielfältige emotionen auslöst und den zuschauer auf ganz unterschiedlichen ebenen anspricht.

"Regisseurin Andrea Bleikamp hat Becketts kurze, Figuren- und wortlose
Szene mit Texten von Antonin Artaud verknüpt.
Eine freie, kleine intensive und bildstarke fassung"
(stadtrevue 12/2007)

darsteller: heinrich baumgartner, Waiern/Kärnten/Österreich
celina engelbrecht, köln

regie + konzept: andrea bleikamp, köln
spieldauer: cirka 27 min